Wohnmobilversicherung

Das Wohnmobil optimal versichern

Mit einer guten Wohnmobilversicherung schützen Besitzer ihr Fahrzeug umfassend und preiswert. Wie bei Autoversicherungen gilt auch für ein Wohnmobil: Der Gesetzgeber schreibt eine Haftpflichtversicherung vor. Deren maximale Deckungssumme liegt am besten deutlich über den gesetzlichen Anforderungen, zum Beispiel bei 50 oder 100 Millionen Euro. Darüber hinaus sollten Wohnmobilbesitzer mindestens eine Teilkasko-Versicherung abschließen. Bei einem neueren und wertvolleren Modell sollten sie den umfangreicheren Schutz einer Vollkasko-Wohnmobilversicherung vorziehen.

Der wesentliche Unterschied: Eine Vollkasko-Versicherung zahlt auch den Schaden am eigenen Auto, selbst wenn der Versicherte den Unfall verursacht hat. Zudem kommt eine Vollkasko-Versicherung bei Vandalismusschäden auf. Bei einer Teilkasko handelt es sich dagegen um einen wichtigen Basisschutz, der unter anderem Schäden durch Unwetter und Diebstahl umfasst. Wer die teurere Vollkasko abschließt, profitiert selbstverständlich auch von diesen Basisleistungen.

Ob Haftpflicht oder Kasko, die Leistungen bei einer Wohnmobilversicherung unterscheiden sich vielfach. Einige Beispiele sollen das aufzeigen. So sollten Interessierte nach Ausschlussgründen bei den Leistungen fragen. Bei einigen Versicherern gilt der Versicherungsschutz in bestimmten Ländern wie Tunesien oder beim Campen in der freien Wildnis nicht. Als wichtig kann sich ein Ausland-Schadenschutz erweisen. Werden Wohnmobilfahrer im Ausland unverschuldet in einen Unfall verwickelt, kann es zu Problemen mit dem Unfallverursacher und dessen Versicherung kommen. Das kann unter anderem an wesentlich niedrigeren Deckungssummen in manchen Ländern liegen. Es droht die Gefahr, dass Besitzer den ihnen zustehenden Schadensersatz nicht oder nur teilweise erhalten. Bei einem Ausland-Schadenschutz existiert dieses Risiko nicht, in solchen Fällen übernimmt die eigene Wohnmobilversicherung den Schaden. Eine weitere interessante Leistung: ein Schutzbrief für Unfall- und Pannenhilfe.

Versicherungen konsequent vergleichen

KFZ Versicherung

Bei einem Vergleich von Wohnmobilversicherungen interessieren nicht nur die Leistungen, sondern auch die Kosten. Mit einem Tarifrechner sollten Verbraucher möglichst viele Versicherungen miteinander vergleichen, nur so finden sie Angebote mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit ein Portal die individuellen Prämien fundiert berechnen kann, bedarf es einiger persönlicher Angaben. Dazu zählen Fahrzeugdaten und Eckdaten zur eigenen Person. Auf dieser Basis ermittelt ein Vergleichsrechner die individuell günstigsten Policen.

Zudem interessieren diverse Möglichkeiten, sich noch billiger zu versichern. Wer bereits ein Auto besitzt, kann bei einigen Versicherungen seinen Schadenfreiheitsrabatt von der Pkw-Versicherung übertragen lassen. In der Konsequenz sinken die Prämien für die Wohnmobilversicherung. Manche Versicherer bieten zusätzlich attraktive Pakete aus Wohnmobil- und Pkw-Versicherungen. Vereinbaren Verbraucher für beide Fahrzeuge bei der gleichen Gesellschaft Policen, erhalten sie einen prozentualen Rabatt. Bei einer solchen Offerte sollten Interessierte aber genau prüfen, ob alle beinhalteten Versicherungen bei einem Vergleich günstig abschneiden und sich das Gesamtpaket somit auszahlt.

Eine weitere Frage verdient eine Antwort: Wann sollten Verbraucher Wohnmobilversicherungen vergleichen? Bei einem Erstvertrag sollten sie immer einen solchen Vergleich durchführen. Aber auch bereits Versicherte sollten stets Ausschau nach günstigeren Policen halten. Es existiert mindestens ein Mal im Jahr eine Wechseloption. Bei den meisten Versicherern liegt der Stichtag dafür auf dem 30. November, zum neuen Jahr profitieren Verbraucher von einem preiswerteren Angebot. Des Weiteren bestehen verschiedene Sonderkündigungsrechte, zum Beispiel nach einer Preiserhöhung und einem Schadensfall. Bei allen diesen Kündigungsmöglichkeiten sollten Versicherte die Kündigung schriftlich formulieren, persönliche Daten wie die Versicherungsnummer angeben und sich konkret auf einen Kündigungsgrund beziehen. Dieses Schreiben sollten sie fristgerecht und per Einschreiben mit Rückschein absenden, mit einem solchen Einschreiben können sie den rechtzeitigen Eingang des Briefs beweisen. Die höheren Portokosten lohnen für diese Sicherheit.